Nachtrag: Chorddiagrams unter Libre Office

Nach der Veröffentlichung meiner Rezension der LibreOffice-Erweiterung Chorddiagrams meldete sich der Autor Kai Struck der Software bei mir, um einige Anmerkungen zu seinem Tool zu machen, die ich hier gern veröffentliche:

„Ja, die Dokumentation ist etwas spärlich, es entstand im Grunde aus einem Experiment und entwickelte sich dann doch zu etwas Nützlichen und Bedienbarem, sodass ich es dann veröffentlichte.

Hier ein paar kleine Anmerkungen:

  • Erweiterungen mit Symbolleisten brauchen leider immer einen Neustart von LibreOffice, damit die Symbolleiste sichtbar wird. Irgendwie fehlt dieser Hinweis in den allgemeinen Infos zur  Installation von Erweiterungen. Ich werde das mal in einer der offiziellen Mailing-Listen erwähnen.
  • Die hohe Prozessor-Auslastung im grafischen „Edit“-Dialog liegt daran, dass die Berechnungen ständig laufen, solange der Dialog geöffnet ist. So kann man unten stets den generierten Code sehen, je nachdem was oben angeklickt wurde. Die Berechnung ist eigentlich nicht intensiv, nur oft, aber ich kann leider die verwendete Prozessor-Leistung nicht drosseln.
  • Zur Eingabe von Standard-Griffen ist der Dialog „input“ recht nützlich. Dort sind auch nochmal die möglichen Akkord-Typen ablesbar. Also zb. cmaj7 oder dsus4 etc. oder Skalen wie e-scalefull

Natürlich habe ich schon versucht, die wichtigsten Aspekte anzusprechen, aber halt kein ausführliches Tutorial erstellt. Ist im Moment schon so, dass der Benutzer vieles selbst ausprobieren „darf“ 🙂    Es gibt auch einige ganz undokumentierte Funktionen (die in LibreOffice gehen, aber OpenOffice abstürzen lassen), z.B. kann man einfach Akkordnamen in LibreOffice in eine Zeile schreiben, diese Zeile markieren, und wenn man dann den „Input“-Button drückt, dann werden alle (dem Programm bekannten) Diagramme in die Zeile eingefügt.“

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